Nordamerika Segmente im Maßstab 1:87 HO

20. März 2016

Lichteffekte

Filed under: Bauberichte,Bilder,Vermischtes — Florian Rheinard @ 0:03

Ursprünglich sollten die Segmente ja sehr einfach gehalten bleiben, jedoch bot sich die Szene am Bahnübergang geradezu an um hier mit Beleuchtung zu arbeiten.

Gesteuert wird alles mit einem LokPilot FX von ESU. Die Bahnübergangssignale stammen von NJ International und belegen zwei Funktionsausgänge, welche als Ditchlights konfiguriert wurden.

Die beiden modernen Straßenlaternen stammen von Brawa, während die ältere Laterne von Walthers ist. Das Motorrad mit Frontscheinwerfer und Rücklicht stammt aus dem Sortiment von BICYC-LED (Vertrieb nur über Fachhandel bzw. mal einfach bei eBay suchen).

Der Einsatzwagen der Regional Rail Transit Authority ist ein Modell von River Point Minis und wurde mit einem Lichtbalken (auf der Webseite von Miniatronics nach „LED Light Bars“ suchen) von Miniatronics ausgerüstet.

27. Februar 2016

Chain Link Fence – Stacheldraht anbringen

Filed under: Bauberichte — Florian Rheinard @ 13:48

Nachdem das kleine Werkgelände mit dem Zaun versehen wurde stand noch die Überlegung an, wie der Stacheldraht nachgebildet werden kann. Da keine gewickelter NATO-Draht dargestellt werden sollte sondern herkömmlicher Stacheldraht der gespannt ist, entschied ich mich für die Verwendung von grauen Nähgarn.

Kleiner Tipp am Rande: zur Darstellung von NATO-Draht kann Plombendraht 0,25mm stark verwendet werden. Diesen auf einen runden Stift mit gewünschtem Durchmesser aufwickeln, abziehen und schon hat man NATO-Draht.
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Für meinen Zaun nahm ich das Nähgarn und brachte mittels Sekundenkleber drei Drähte an. Alternativ hätte man dies auch mit Plombendraht machen können, jedoch erschien mir das Nähgarn in dieser Anwendungsform etwas feiner.


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17. Februar 2016

Switch List – Rangieren mit System

Filed under: Betrieb — Florian Rheinard @ 22:38

Mithilfe der Switch List wird erfasst welche Arbeiten für eine Lokbesatzung anfallen. Hier wird z.B. erfasst welche Wagen wo zugestellt oder abgeholt werden müssen. Auch werden bei abzuholenden Wagen erfasst zu welchen Interchanges sie geleitet werden müssen, was ein Vorsortieren bei der Zugbildung notwendig macht.

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MEN AT WORK – SICHERHEIT AM ARBEITSPLATZ

Filed under: Betrieb — Florian Rheinard @ 21:28

Sicherheit bei der Arbeit wird in den USA recht groß geschrieben. So gibt es diverse Regeln wie Fahrzeuge gesichert werden müssen an denen gearbeitet wird bzw. die be- oder entladen werden. Dazu gehört z.B. auch die „Blue-Flag“ Kennzeichnung bzw. das „Men at work“ – Schild.
Die Modellnachbildung stammt von Details West (Walthers-Nr. 235-451 „Men At Work Sign“). Die Schilder bestehen aus dem Schild als Weißmetallgussteil mit einem Nassschiebebild und einem Sockel, ebenfalls ein Weißmetallgussteil. Der Sockel wird ins Gleis geklebt und in den Sockel kann dann das Schild gesteckt werden. Beim Vorbild sind die Schilder eigentlich umklappbar; im Modell muss man sich damit begnügen das Schild von Hand herauszunehmen und hinzulegen.
Hier haben wir auch wieder einen Aspekt der zu einer vorbildgerechteren Betriebsabwicklung führt. Das Beachten solcher Sicherheitsmaßnahmen stellt zusätzliche Aufgaben für den Modellbetrieb dar und führt zu einer gewünschten Verlangsamung des Modellbetriebs.

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Bahnübergang sichern

Filed under: Bauberichte,Betrieb — Florian Rheinard @ 21:22

Damit der Bahnübergang auch vom Rangierpersonal gesichert werden kann wurden in die Fahrbahn Magnete eingebaut. Unter die Figuren wurden kleine Metallstreifen geklebt, wodurch die Figuren jederzeit aufgestellt und wieder entfernt werden können.

Durch diese Maßnahme ergibt sich eine interessante Zusatzaufgabe beim Rangieren:
bevor Rangierabteilungen über den Bahnübergang fahren müssen sie davor anhalten und den Bahnübergang sichern. Das wird dargestellt durch das Platzieren der Figur an der entsprechenden Stelle auf dem Bahnübergang. Hierdurch verlängert sich die benötigte Zeit zum Rangieren was mehr dem Vorbild entspricht.

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Neben der Sicherung durch das Rangierpersonal wurde auch eine Sicherung mittels Blinklichtern eingerichtet, welche aber hauptsächlich für Fahrten genutzt werden soll die den Bahnübergang vollständig überqueren. Wird der Bahnübergang mehrmals überquert bzw. wendet die Rangierabteilung auf dem Bahnübergang wird eine Sicherung durch das Personal notwendig. Die Blinklichtanlage wird in diesem Fall nicht eingeschaltet.

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14. Februar 2016

Testbericht: GMD-1 von RapidoTrains

Filed under: Testberichte — Florian Rheinard @ 18:19

Das Vorbild

Die Lokomotiven wurden von Genral Motors Diesel (GMD), dem kanadischen Ableger von General Motors Electro Motive Division (EMD), zwischen August 1958 und April 1960 gebaut. Diese Rangierlokomotiven werden von einem 12-Zylinder EMD 567C Dieselmotor angetrieben, mit einer Nennleistung von 1200PS. Ursprünglich wurden die für Canadian National gebauten 78 Lokomotiven der 1000er-Klasse mit A1A-A1A Drehgestellen ausgeliefert. Später zwischen 1983 und 1988 wurden 46 dieser Maschinen einem Redesign unterzogen und erhielten dabei die B-B Drehgestelle und wurden als 1100er-Klasse eingruppiert.

Von diesen 1100er-Klasse Maschinen hat die Southern Railway of British Columbia (SRY) fünf Lokomotiven gekauft.

Das Modell

PWRS (Pacific Western Railway Systems http://www.pwrs.ca) hat bei RapidoTrains eine limitierte Sonderauflage dieser fünf Maschinen in Auftrag gegeben. Das hier getestete Modell ist die #1201 mit Sounddekoder.

Die Lok kommt sehr ordentlich und sicher verpackt im Karton mit aufklappbarer Blisterhalterung und lässt sich sehr leicht und ohne Mühe aus der Verpackung entnehmen. Alle Teile sind bereits zugerüstet und so kann die Lok direkt dem Betrieb übergeben werden. In unserem Exemplar ist ein ESU-Loksound Select Dekoder verbaut, welcher bereits mit dem Originalsound der GMD-1 versehen ist. Als Zusatzfunktionen lassen sich über F0 die Headlights fahrtrichtungsabhängig schalten sowie über F9 alle vier Number Boards und über F10 alle vier ClassLights einschalten.

Beim Sound stehen die üblichen Funktionen zur Verfügung: F1 Glocke, F2 Horn, F4 Überdruckventil, F5 Horn mit Dopplereffekt, F8 Motorsound an/aus, um nur die wichtigsten zu nennen. Ein Blick in die übersichtliche Bedienungsanleitung ist hier sehr aufschlussreich. Zum Lieferumfang gehört neben der Bedienungsanleitung auch eine Explosionszeichnung aller Ersatzteile sowie ein Nassschiebebogen mit Loknummern und ein Beutel mit Ersatzgriffstangen.

Der Sound hört sich direkt aus der Schachtel sehr laut an, ein Anpassen der verschiedenen Lautstärkepegel sowie der Gesamtlautstärke sorgen dafür, dass sich ein stimmiger Gesamtsound einstellt. Die Sounddateien überzeugen jedoch vollends durch ihre hervorragende Qualität.

Auch beim Fahrverhalten hat RapidoTrains ein wahres Meisterwerk abgeliefert: die Lok verfügt über ausgezeichnete Langsamfahreigenschaften auch über Weichenstraßen hinweg. Sie läuft ohne Ruckeln und Taumeln. Es ist eine wahre Freude mit diesem grandiosen Langsamläufer zu rangieren. Aber auch in den höheren Geschwindigkeiten überzeugt der Antrieb. Die Stromabnahme lässt mit Abnahme über alle vier Achsen nicht zu wünschen übrig.

Beim Vergleich von Vorbildfotos mit dem Modell fällt wohlwollend auf, dass alle Details und vorbildgerechten Anschriften sowie die Farbtöne und Logos vollkommen korrekt und maßstäblich ausgefallen sind.

Fazit

Mit der GMD-1 hat RapidoTrains ein sehr gutes Modell abgeliefert, was zwar seinen Preis hat (die hier getestete limitierte Variante mit Sound kostet schließlich 375€), aber dafür erhält man auch ein Modell an welchem man lange Freude haben wird, sowohl beim Rangieren als auch im Streckendienst, aber wohl vor allem beim Rangieren 😉

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2. Februar 2016

OTM Tracker

Filed under: Bauberichte — Florian Rheinard @ 23:24

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Die kanadische Firma Brandt fertigt ein komplettes System zum Abladen von Baumaterialien aus Gondolas entlang der Strecke. Dieses System heißt OTM Tracker.

Ein echter Blickfang, der förmlich zum Nachbau auffordert. Als Basis wurde der Aufbau eines Caterpillar Baggers von Norscot verwendet. Beim Original stammt dieser von John Deere. Das Untergestell wurde mit Profilen von Evergreen und Plastruct angefertigt.

31. Januar 2016

Athearn Genesis Reefer mit Sound

Filed under: Testberichte — Florian Rheinard @ 13:35

30. Januar 2016

Kurztest: Athearn Genesis Reefer mit Sound

Filed under: Testberichte — Florian Rheinard @ 22:40

Auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Nachdem Lokomotiven aller Art mit Sound ja bereits zum guten Ton gehören und eigentlich schon fast den Standart darstellen, zumindest auf meiner Anlage, lag der nächste Schritt eigentlich sehr nahe: Sound auch in Wagen unterbringen.

Dies hat Athearn nun vor einiger Zeit bereits getan und verschiedene Modelle seiner Reefer mit Kühlaggregaten mit Soundtraxx Soundbausteinen ausgestattet. Es handelt sich hierbei um speziell angefertigte Bausteine für Athearn, denen der typische Sound eines Kühlaggregats eingespeichert wurde, wie im Bild zu sehen ist. Außer der Lautstärke, welche über ein Miniaturpoti einstellbar ist, verfügt der Baustein über keine weiteren Einstellmöglichkeiten. In festen Intervallen wird der Sound gestartet und nach ca. 2 Minuten wieder ausgeschaltet für eine kurze Pause. Dabei werden der typische Anlauf- und Stopsound wiedergegeben.

Die Stromabnahme erfolgt über alle vier Achsen.

Fazit:

Die Reefer mit Sound stellen eine angenehme Überraschung des Anlagengeschehens dar, wenn unerwartet auf einmal andere Geräusche als wie nur die der Lokomotiven ertönen.
Jedoch ein Rat am Rande: man sollte die Lautstärke stark reduzieren, da das typisch monotone Brummen mit der Zeit doch etwas nerven kann.

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RemoteControl Caboose

Filed under: Bauberichte,Betrieb — Florian Rheinard @ 22:37

Um sich den Einbau einer Funkfernsteuerung in jede einzelne Lok zu ersparen bauten etliche Bahngesellschaften alte ausgediente Fahrzeuge um. So nutze die Montana Rail Link zum Beispiel alte Cabooses und rüstete sie mit Funkfernsteuerungsanlagen und Mehrfachtraktionseinrichtungen aus. So kann jede Lok mit Mehrfachtraktionssteuerung an den Caboose gekuppelt werden und über die Fernsteuerung des Caboose mittels Funk ferngesteuert werden.

Bei der CSX wurden anstelle der Caboose alte Flachwagen genutzt, auf welche ein Kasten mit der Ausrüstung montiert wurde.

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