Der Transport von Militärfahrzeugen ist auch in Friedenszeiten eine wichtige Aufgabe für die Eisenbahn. Den meisten bekannt sind wohl die langen Militärzüge zu Truppenübungsplätzen während einer Manöverübung. Daneben gibt es aber auch den Versand einzelner Fahrzeuge im normalen Einzelwagenverkehr. Hier werden häufig LKW und kleinere Kettenfahrzeuge versendet, wie z.B. auf den beiden Bildern oben zu sehen ein MAN 10t 4-achsiger LKW sowie zwei Kettenfahrzeuge vom Typ M113 der Bundeswehr.
Die korrekte Verladung beginnt bereits bei der Auswahl der richtigen Eisenbahnwagen. Wir haben uns für zwei Kbs442 von Roco entschieden, wobei wir bei den beiden Kettenfahrzeugen zunächst bedenken bezüglich des Gewichts hatten. Aber ein M113 wiegt 12,5t, das mal zwei macht 25t Gesamtgewicht. Die maximale Zuladung für einen Kbs442 beträgt 27t womit das ganze dann passt.
Für die Ladungssicherung wurden von Roco bzw. neuerdings von Herpa erhältlich aus der Minitanks-Serie Zurrketten besorgt. Diese Ketten sind aus sehr feinen Messingkettengliedern gefertig und schwarz brüniert.

- Der MAN 10t LKW wurde zuerst durch Radvorleger an der ersten Vorderachse beidseitig mit vier Keilen gesichert. An den beiden Hinterachsen wurden ebenfalls vier Radvorleger angebracht, allerdings hier nur außerhalb der Räder. Abschließend wurden vorne und hinten die Zurrketten angebracht die Diagonal im 45° Winkel angebracht werden.

- Um die Fahrzeuge einfacher auf dem Wagen zu montieren und bei Bedarf die Flachwagen auch mal mit anderer Ladung einzusetzen haben wir aus Balsaholz einen doppelten Fahrzeugboden angefertig. Dieser wird mit einer Feile mit Fugen für die einzelnen Holzbretter versehen und anschließend mit stark verdünnter Farbe oder Beize eingefärbt. Auf diesem neuen Wagenboden wurden die Fahrzeuge und die Zurrketten befestigt. Bei den Zurrketten ist besonders darauf zu achten, dass diese gespannt sind und nicht durchhängen.




